LocoRoco 2 Review / Test

News vom 27. November 2008 in PSP Game Reviews
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LocoRoco 2 Test/Review

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Die LocoRoco sind wieder los. Die sympathischen, immer glücklichen Kugeln, die fröhlich über ihren Planeten rollen, bekommen es in “LocoRoco 2” wieder mit den fiesen Mojas zu tun. Die Spielverderber wollen mit einem grausam klingenden Lied alle Blumen auf dem Planeten verblassen lassen und seine Bewohner vertreiben. Die LocoRoco müssen die Mojas unbedingt wieder vertreiben, wofür sie eure Hilfe benötigen. Das ist die Story von “LocoRoco 2” in der Kurzfassung, mehr ist bei dem farbenfrohen Spielspaß aber auch gar nicht nötig. Einmal in der PSP eingelegt kann man mit “LocoRoco 2” auch direkt durchstarten. Lange Tutorials, langweilige Dialoge oder ausgedehnte Zwischensequenzen gibt es nicht, was auch absolut in Ordnung ist. Wer bereits den ersten Teil gespielt hat, wird die gleiche Steuerung vorfinden und sich schnell eingewöhnen: Die LocoRoco lassen sich auch im zweiten Teil durch Drücken der linken und rechten Schultertasten durch die bunte Welt navigieren. Mit gleichzeitigem Drücken der Schultertasten springen die arm- und beinlosen LocoRoco, was besonders dann hilfreich ist, wenn ein Hindernis den Weg versperrt und ein Weiterrollen unmöglich ist.

LocoRoco 2 Test/Review

LocoRoco, die MuiMui und die BuiBui

Während man durch die Level rollt, kann man schon mal einem der MuiMui begegnen, der einen Bonus-Gegenstand bereithält. Die MuiMui sollte man aber nicht mit den bösen BuiBui verwechseln, mit denen man sich besser nicht anlegen sollte. Damit sich der kleine LocoRoco zu einem richtig großen, rollenden Brummer entwickeln kann, benötigt er jede Menge Beeren und Pickories, die man auf dem Weg durch die Level überall finden und aufsammeln kann.

Wer viel futtert, der bekommt später Probleme: Habt ihr euren LocoRoco richtig dick und rund gefüttert, kann es sein, dass ihr durch die ganz engen Passagen nicht durch kommt. In dem Fall könnt ihr den LocoRoco – wie schon im ersten Teil – einfach aufteilen. Am Ende eines jeden Levels trifft man wieder auf die MuiMui, die dort in einer Hütte wohnen.

LocoRoco 2 Test/Review

Die LocoRoco haben den Groove

Sie singen, und singen, und singen… Ja, kennen wir doch noch! Die Musik aus dem ersten Teil ist uns bis heute nicht aus dem Kopf gegangen und findet sich zum Teil auch in der Fortsetzung wieder. Selbst als eingefleischter Hardcore-Metal-Fan kommt man nicht umher, seinen Kopf im Takt der LocoRoco-Musik wackeln zu lassen. Eine weitere Neuerung in “LocoRoco 2” sind Noten, die einem dabei helfen, neue Bonus-Gegenstände und Fähigkeiten freizuschalten. Mit den Noten werden auch die Melodien erweitert und es kommen dann neue Instrumente, etc. hinzu. Die LocoRoco können durch Singen andere Bewohner der quietschbunten LocoRoco-Welt zum Leben erwecken, die dann in das Lied mit einstimmen. Um die Noten zu finden, muss man mit bestimmten Dingen in den Leveln interagieren oder eines der Mini-Spiele bewältigen. Letztere sind nicht sonderlich schwer.

Eine größere Herausforderung wäre hier wünschenswert gewesen. Spaß machen sie aber trotzdem. Um die Mini-Games spielen zu können, muss man mit Pickories bezahlen. Der mögliche Preis, der beim erfolgreichen Durchspielen der Mini-Spiele winkt, kann wertvoll sein, schließlich geht es darum, Gegenstände für den Bau des eigenen Hauses einzusammeln. Diesmal geht es allerdings nicht um ein Haus für die LocoRoco, sondern um eines für die MuiMui. Mit den eingesammelten Gegenständen lassen sich neue Räume, Möbel und eine Abwehr gegen Angreifer bauen. Zwischendurch kann man mit seinem LocoRoco mit den lustigen MuiMui interagieren, während sie wild im Haus umherlaufen, kochen, lesen, usw.

LocoRoco 2 Test/Review

25 Level purer Spaß – auch für Kids

“LocoRoco 2” bietet 25 neue Level, die zwar riesigen Spaß machen, aber auch relativ schnell durchquert sind. Das Design der Level entspricht dem erfolgreichen Prinzip des ersten Teils. Man findet sogar einige Sets (Level im Wald), die so aussehen, als wären sie aus dem ersten Teil übernommen worden. Das ist auch gar nicht so schlecht, schließlich war der erste Teil grandios und so hat man auf die bewährte Formel zurückgegriffen, sie mit vielen neuen Elementen gemixt und so “LocoRoco 2” erschaffen. Auch in “LocoRoco 2” verfügt jedes Level über eine ganz eigene Optik und auch über ein eigenes Gameplay. Es wird gesprungen, durch Loopings gerast, durch Luftströme geflogen, usw. Erstmals gibt es auch ein Unterwasser-Level, in dem man seinen LocoRoco schwimmend, bzw. tauchend zum Ziel navigieren muss.

Jedes der Level bietet zahlreiche versteckte Bereiche, in denen man Gegenstände finden kann. Leider lassen sich die Verstecke nicht immer sofort beim ersten Durchspielen des Levels finden, da es manchmal auch gar keine visuellen Hinweise auf sie gibt. Trotzdem hätten wir uns mindestens 100 Level gewünscht. Wenn man gerade so richtig ins Spiel eingetaucht ist, ist es auch schon wieder vorbei. Die Mini-Spiele verlängern das Spielvergnügen zwar etwas, allerdings auch nicht so, dass wir sagen würden, es ist genug. “LocoRoco 2” ist eigentlich für jede Altersgruppe geeignet. Gewalt gibt es wie schon beim Vorgänger nicht, daher kann man auch beruhigt seinen Kids die PSP in die Hand drücken.

Fazit:

“LocoRoco 2” ähnelt seinem Vorgänger in vielen Bereichen, macht aber dank zahlreicher neuer Elemente mindestens genauso viel Spaß. “LocoRoco 2” ist eigentlich perfekt und trotzdem dürfte die durchweg fröhliche Stimmung, das quietschbunte Design und der durchgehend aus den Boxen tönende Chipmunk- Sound so manchen Gamer abschrecken. Man kann die LocoRoco nur lieben oder hassen. Dazwischen gibt es einfach nichts. Den Schwierigkeitsgrad hätte man ruhig noch etwas anheben können. Für erfahrene Jump’n’Run-Spieler ist “LocoRoco 2” in wenigen Stunden durchzuspielen. Das geht gerade so in Ordnung. Wir hätten uns trotzdem mehr Level oder zumindest größere und längere Herausforderungen gewünscht. Wer auf der Suche nach dem aktuell besten Geschicklichkeitsspiel für die PSP ist, wird es in “LocoRoco 2” finden. Wir warten schon auf den dritten Teil.

PSPBlogger.de Wertung: 9/10

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